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Wir sind im regnenden Bangkok angekommen, was das smogende Bangkok fuer kurze Zeit ausser Gefecht setzt. Ansonsten ist die Stadt bloed und voller Touristen.

Den letzten Abend haben wir bei ausreichend bia hoi zusammen mit ein paar irischen Travellern (und ein englischer Philosoph!!1!) bis tief in die Nacht ausklingen lassen. War sehr nett, und nach einem feierlichen Abendessen am Stadtweiher (mit Tempelfuellung!) auch ein wuerdiger Abschluss unserer Reise.

Morgen den Tag verchillen wir einfach mal hier in Bangkok, und die Nacht dann auf dem Flughafen, da uns die Busverbindungen und anderen Moeglichkeiten, den Flughafen zu erreichen als zu unpraktisch fuer uebermorgen frueh erscheinen.

Wahrscheinlich melden wir uns also mit diesem Beitrag das letzte Mal live aus dem Hexenkessel.

Und jetzt heisst es die Regenpause auszunutzen, um das Hotel zu erreichen.

Najaaaa, der Anzug wird heute noch nachgebessert, naechster Termin um 18.00h hier, mal schaun ob es dann passt. Beim B. ist der Anzug voll ok, mir gefallen meine Knopfloecher (noch) nicht.

Morgen frueh dann zum Flughafen, wahrscheinlich mit dem oeffentlichen Bus.

Den Tag in Bangkok bekommen wir auch noch durch, und danach muesst ihr uns wieder ertragen!

mir fehlen die Worte, um die 3 unglaublich geilen Tage in der Halong-Bucht, auf der Cat Ba-Insel etc zu beschreiben. Ausserdem fehlt mir die Zeit, denn gleich muss ich meinen massgeschneiderten Kashmere-Seiden-Anzug abholen.

Und Geld, Geld brauchen wir ;)

ppppffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff rrrrrrrrrr tuuueeueueuee pfffffrrfrrfrfrrrrr

ja, genau. So schnell ist das Internet. Keinen Bock richtig was zu schreiben, da ich nicht sicher sein kann, dass es funktioniert.

Morgen fahren wir zur fast letzten Station unseres Trips. Wir besuchen fuer ein paar Tage die Halong-Bay, werden dann nach Hanoi zurueckkehren, und uns dann auf den Rueckweg (ueber Bangkok) machen.

Gestern nacht haben wir noch bis 2.30h in einer Bar mit einem ausgewanderten Russen und einem anscheinend in Dauerferien lebenden Texaner geredet, lustig, besoffen, uninspirierend.

In diesem Land verschwimmen des oefteren die Grenzen zwischen lecherlich und atemberaubend.

Wir waren im weltberuehmten Wasserpuppentheater, es war relativ cool, aber total langweilig, sowas wie ein traditionsreiches Kasperletheater, mit genauso billigen Witzchen, zum Ausgleich total unzusammenhaengende Szenen. Sicherlich ne lockere Angelegenheit, wie die das technisch schon seit 1000 Jahren auf die Reihe bekommen, aber irgendwie war das Angebot eher schmal. So wie die Sitze. Eine wahre Qual, selbst nur knapp ueber 170 grosse Menschen stiessen an die vordere Bank. Ich hab die vor mir stehende Sitzreihe mal lockere 10cm nach vorne verbogen, und schwuuppps, ging es sogar so halbwegs.

Jetzt gehen wir ein paar Bierchen heben, ein Glas kostet ca. 1600d, das sind fast 10 Dollarcent... da muss man (ich) nicht lange ueberlegen.

Vorgestern haben wir einfach mal auf die Vorsicht gepfiffen und den Lenker selbst in die Hand genommen, und es war die bestmoegliche Entscheidung, das Motorrollerfahren ist weit unkomplizierter als gedacht, und es gibt einfach keine bessere Art, um frei Schnauze die Gegend zu erkunden. Selbst der Stadverkehr ist erstaunlich zahm, man schwimmt halt so mit.

Unser erstes Ziel, etwas ausserhalb der Stadt: eine antike japanische Bruecke. Ganz nett, ueberdacht, aber nicht der Brueller, wir sind dann auch direkt weiter.

Dafuer danach ein Volltreffer: Das "Grab" von Tu Duc, 40 Jahre lang Regent und offensichlich ein Mann mit Stil. Ich weiss ja nicht, wie ihr euch euer Grab mal vorstellt, aber nehmt einen kleinen Golfplatz, bewaldet ihn etwas, baut noch einen netten kleinen Pavillon an einen See, und setzt dann eure protzigen Grabmaeler dazwischen, dann seid ihr in der richtigen Liga. Kein Wunder, dass Tu Duc das Plaetzchen als ruhigeren zweiten Regierungsitz genutzt hat, wenn er mal die Schnauze voll vom Hof hatte (und von seinen zahllosen Ehefrauen und Konkubinen, my guess). Ist toll, Koenig zu sein, oder?

Nach ein paar Runden Skat auf einem kleinen Huegel pesen wir weiter, auf der Suche nach weiteren Altertuern. Ausserhalb Hues haben wir uebrigens auch ausgedehnte Friedhoefe gesehen, nicht begruent und in Reih und Glied wie bei uns, sondern einfach nur uebersaeht von steinernen, verwitternden Grabsteinen und kleinen Gruften. Ich fuehlte mich sofort an "The Good, the Bad and the Ugly" erinnert.

Das naechste interessante Grabmal ist leider geschlossen, und wir fangen an, etwas durch die Gegend zu irren, was zugegebenermassen auch sehr spassig ist. Auf der Suche nach Essen halten wir an einem Getrankekiosk, dessen unglaublich nette, suesse Hueterin uns spontan Nudelsuppe anbietet, auch wenn es nur Fertigsuppe ist. Sie ist auch Studentin, will Accountant im Hotelgewerbe werden, wie wir von unserer sehr aufgeschlossenen Gastgeberin im Gespraech erfahren. Loc, so heisst, ist mit 24 Jahren wieder mal etwas aelter, als ich geschaetzt haette, was aber vielleicht auch an ihrem kindlich strahlenden Laecheln liegt. Schliesslich verabschieden wir uns alle und unsere kleiner Convoy macht sich wieder auf den Weg.

Der letzte Schritt, der in Hue nicht fehlen darf, Thien Mu, die Pagode, deren Turm inoffizielles Wahrzeichen von Hue geworden ist, und das zugehoerige Kloster, zu dessen Mitgliedern auch Thich Quang Duc zaehlte, der sich 1963 oeffentlich selbst verbrannte, um gegen das Diem=Regime zu protestieren. Der Austin, mit dem er seine letzte Fahrt tat, ist noch dort ausgestellt.
Auf der Mauer vor der Pagode sitzend, werden wir zur Touristenattraktion, mit sich eine eine ganze Gruppe Vietnamesen in etwa unseren Alters unbedingt fotografieren lassen will. Weil wir "cool" sind.

Ohne groessere Blessuren (nur Flo hatte sich einen Schramme am Bein geholt) schaffen wir es wieder zurueck zum Hotel, groessere Schaeden haben wir uns wohl erst zugezogen,als wir nach dem Abendessen noch die DMZ Bar besucht haben. Und vietnamesischer Wodka ist medium-lecker.

Sehr gelungener Tag, klar in meinen Top 5, und ich werd Biker glaub ich.

In diesem Sinne "Yo!" oder so (Prost) und Gruesse an alle zuhause Zurueckgebliebenen, HAHA :)

Der Freebird

geil!

Einfach nur geil. Cooler Dschungel, traumhafter Wasserfall, geiler Weg zum Wasserfall, totale Oednis, was wir uns gewuenscht haben, keine Touristen, aber ne geile Tour.

Morgen werden wir auf jeden Fall die Piste auf eigenen zwei Raedern in Angriff nehmen, mal gucken wie das endet. Mopedfahren ist nicht schwer! Und wir haben ja nen Helm ;))

Jetzt mal ernst: Wir besichtigen morgen die Thien Mu Pagode besuchen, da wo sich Thich Quang Duc angezuendet hat. Dann gucken wir uns noch ein paar groessenwahnsinnige Graeber einiger juengst (1800-1900) verstorbener Vietnamesen an, und dann muessen wir wahrscheinlich ins Krankenhaus ;)

uebermorgen faehrt unser Bus nach Hanoi, was wir sonst noch machen, steht in den Sternen. Der Trip heute hat sich auf jeden Fall voll gelohnt.

Nee, nicht zurueck. Aber dafuer an einen Grenzort (fast) nach Laos. Ich bedauere echt, dass ich kein Moped fahren kann, und so wirklich trauen tue ich mich das auch nicht. So wird es leider nur ne "hintendrauf"-Sitzer-Tour, aber das wird wohl ausreichen. Der Ort ist ziemlich ab vom Schuss, aber wir wollen mal ein bisschen von den ausgetretenen Pfaden abgehen.

Es gibt dort wohl Wasserfaelle und sonst etwas, aber das Kaff ich ist trotzdem eher klein, wir sind gespannt und reisen nur mit kleinem Gepaeck, denn wir werden danach nach Hue zurueckkehren.
In Hue haben wir heute den Koenigspalast etc besucht, angesichts mangelnden Alters (was sind schon 180 Jahre, wenn man die Tempel von Angkor gesehen hat?) allerdings nur maessig beeindruckend.

Beeindruckend ist eher, was die Vietnamesen in ihren Buerger- / Befreiungs- / Wiederbefreiungs- und Was-weiss-ich-noch-Konflikten alles zerstoert haben. Ein nicht zu bemessender Schaden, was hier an Kulturguetern etc zerstoert wurde.

Bilder von dem Urlaub sind zur Zeit knapp 2 GB angefallen, das Problem des Nichtuploads ist aber im Verstaendnis der Grundproblematik des CardReader- oder Kamerakabelbesitzen (-benutzen) zu suchen, und nicht in fehlender Motivation meinerseits.

Noch kurz zu der letzten Nacht im Nachtzug: Benjamin lernt langsam aber sicher das Skatspielen, das Abteil "harte Pritsche" war bequemer als "Tunten-Softie", und die Vietnamesen sind knallharte Fruehaufsteher. Wir haetten fast unsere Haltestelle verpasst, was Katha einen Socken gekostet hat. Ich bin mit dem Leben davongekommen :)

Fuer das letzte grosse Streckenstueck von Hue nach Hanoi haben wir fuer den 22. einen Nachtschlafbus gemietet. Der gegenueber dem Nachtzug halbierte Preis sowie der schon im Zug nicht gegebene Komfort lieferte uns zusaetzlich zum Abenteuercharakter genug Argumente fuer diese Tour.

Wir sind in einem der schoensten Badeorte von Vietnam heute morgen um 6.00h mit dem Nachtzug angekommen. War nice, der Nachtzug, gibt's morgen Abend wieder, wir werden morgen Nacht nach Hue mit dem Nachtzug fahren.
Heute haben wir den ganzen Tag am Strand gechillt, ausnahmsweise mal keinen (kaum) Sonnenbrand geholt, dafuer einige Fussverletzungen beim Fussballspielen mit den Einheimischen. Die haben gesagt, Benjamin sieht aus wie Torsten Frings, und waren ansonsten erstaunlich fit in deutschen Fussballdetails.

Rumgetreten wie die Irren haben sie trotzdem ;)

Ich habe ausserdem noch Sonnenbrand auf den Fuessen. Ja, richtig. Sowas mit Sonnencreme einzuschmieren, wuerde mir ja im Traum nicht einfallen, die Quittung bekomme ich bei jedem Schritt! :)

Morgen tagsueber geht es entweder auf "Monkey Island", oder Tauchen, oder Cham-Tempel angucken. Ich bin ja nicht so scharf auf ein Treffen mit G.P. LeChuck. :P

Hier am Meer ist es deutlich kaelter als in Saigon, heute habe ich nicht SOOO krass geschwitzt, ausser halt bei dem Rumgerenne wegen des Fussballs.
Das liess sich aber durch ein Bad in dem sehr geil warmen, tuerkisen Wasser schnell wieder beheben (na gut, die Wunden und blaue Flecken nicht)

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